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Vor 15 Jahren
lieferte Franke Contract Group Europa erstmals auch Ersatzteile für
Maschinen an seine Kunden und baute damit das Leistungsspektrum, das
bis dahin hauptsächlich Fertigung und Montage von Grossküchen umfasst
hatte, massgeblich aus. In der Folge nahm das Interesse an einem Vertriebspartner
für Zubehörteile und andere Verbrauchsmaterialien für ganz Europa
markant zu, was sich voll und ganz mit der „One Stop Shop“-Philosophie
von Franke dek-kte. Ursprünglich auf Deutschland und die umliegen-den
Märkte begrenzt, ergaben sich dank dem Zusammenwachsen Europas immer
grössere Möglich-keiten: Zu Deutschland, Frankreich, der Schweiz und
Österreich gesellten sich auch neue Märkte in Westeu-ropa wie Spanien,
Portugal, Italien, Skandinavien, Benelux und Grossbritannien.
Heute erwirtschaftet die Contract Group Europa mit Ersatz- und Zubehörteilen
rund 20% ihres Gesamtum-satzes – bei stark steigender Tendenz. Dieses
kontinu-ierliche Wachstum im Ersatzteil- und Zubehörgeschäft in den
letzten Jahren bedingte immer zwingender den Ausbau und die Modernisierung
der Infrastruktur. Die in einem ersten Schritt durchgeführte, detaillierte
Standortanalyse machte deutlich, wie ideal die geogra-phische Lage
Bad Säckingens als Standort für ein zentrales Verteilzentrum für Westeuropa
ist. Denn hier – mitten im Europäischen Wirtschaftsraum – leben in
einem Radius von 800 km allein 75% aller Bewohner Westeuropas, die
in weniger als 48 Stunden zu errei-chen sind. Die Autobahnnetze im
Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Schweiz sind nur wenige
Minuten entfernt, auch die Flughäfen Basel und Zürich sowie Frankfurt
liegen zeitlich günstig – eine ideale Basis für ein leistungs- und
wettbewerbfähiges Logistiknetzwerk. Von höchster Bedeutung war weiter |
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die Erarbeitung
eines zukunftsorientierten Lösungskon-zeptes: Man wollte nicht nur
die bestehende Lagerka-pazität für Kleinteile wie auch für Neuküchenkonsoli-dierungen
deutlich erhöhen, sondern auch einen problemlosen Ausbau sichern.
Die nun realisierte Lösung sieht eine Anpassung der Lagerinfrastruktur
in Etappen vor. Das heisst, der Auftragsdurchsatz in der Endausbaustufe
lässt sich bis auf 1.000 Aufträge pro Tag erhöhen. Gleichzeitig kann
die Lagerkapazität von momentan 5.000 auf über 7.000 Artikel gesteigert
werden. Die zusätzliche Kapazität für Neuküchenkonsolidierungen beträgt
60%

bei einer zugleich höheren Lagerkapazität um 100 Küchen pro Jahr.
Für die Mitarbeiter hat vor allem der historisch bedingte Missstand
der getrennten Büro-räume von Administration/Verkauf und Technik/Lager
ein Ende. Das moderne Grossraumbüro ermöglicht effizientere Arbeitsabläufe
und eine bessere Teamar-beit. Insgesamt verfügt jetzt das Franke Team
über eine in jeder Beziehung ausgezeichnete Infrastruktur, um die
erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Quick Service Restaurants noch
weiter intensivieren zu können. |
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